Neue Workshops und Seminare von und mit Friedhelm Sommerland in 2019!

Folgende neue Workshops und  Seminare von und mit Friedhelm Sommerland finden in 2019 zu folgenden Terminen statt:

Praxisgründung – der Weg in die selbständige Tätigkeit:

Paracelsusschule Berlin, Rankestr. 5-6 vom 26. bis 28.02.2019 (3 Tage jeweils von 10 bis 15.30 Uhr) und vom 23. bis 24.11.2018 (2 Tage jeweils von 10 bis 18 Uhr). Ihre Investition: 300,00 Euro.

In diesem Seminar erhalten Sie wertvolle Hinweise zum Thema „Praxisgründung für Heilpraktiker“. Weitere Infos zu den Inhalten und die Möglichkeit, das Seminar zu buchen finden Sie auf der Website der Paracelsus Schule Berlin: www.paracelsus.de. Ansprechpartnerin ist Cornelia Voigtmann.

Rückfragen gerne auch direkt an Friedhelm Sommerland über „Kontakt“.

Einführung in die Psychotraumatologie:

Ein spannendes Seminar zum Thema Trauma, PTBS und Psychotraumatologie: Paracelsusschule Berlin, Rankestr. 5-6 vom 09. bis 10.03.2019 (2 Tage jeweils von 10 bis 18 Uhr). Ihre Investition: 260,00 Euro. Weitere Infos zu den Inhalten und die Möglichkeit, das Seminar zu buchen finden Sie auf der Website der Paracelsus Schule Berlin: www.paracelsus.de. Ansprechpartnerin ist Cornelia Voigtmann. Rückfragen gerne direkt an Friedhelm Sommerland über „Kontakt“.

Weiterhin finden in 2019 die Seminare „Ausbildung zum/zur Burnout-Berater“ und „Begegnungen mit dem inneren Schweinehund“ (Motivation) mehrmals statt. Die Termine finden Sie über den Reiter „Kurse und Seminare“.

Ich freue mich auf Sie!

Ihr Friedhelm Sommerland

 

Depressionen – Ursachen & Behandlung

Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Was viele nicht wissen: Depressionen können heute sehr gut behandelt werden. Insbesondere bei den nicht-psychotischen Depressionen, wie zum Beispiel bei der reaktiven Depression (als Reaktion auf ein aktuell belastendes Ereignis), kommen dabei zuerst therapeutische Interventionen in Betracht. Das Wort „Therapeua“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „hilfreiche Begleitung“. Das heißt, der Therapeut oder die Therapeutin ist der hilfreiche Begleiter des Klienten, der Hilfe sucht.

Medikamente, wie zum Beispiel Antidepressiva, sollten nur begleitend von einem Arzt verschrieben werden, da diese Medikamente den zwar stabilisieren, aber nicht das Thema, welches hinter der Ursache für die Depression steht, behandelt.

Ich arbeite in der Therapie nach dem Grundsatz, dass nicht ich als Therapeut den Klienten heile, sondern der Klient/die Klientin heilt sich selbst und ich bin lediglich ein Art Prozessbegleiter. Dabei arbeite ich mit unterschiedlichen Methoden, zum Beispiel mit der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie (REVT) nach Albert Ellis, mit systemischen Interventionsformen, zum Beispiel der Neuro-Linguistischen Psychotherapie, EMDR, EFT, Hypnose u.v.m. Je nach Situation entscheide ich, welche Techniken zum Einsatz kommen.

In dem obigen Screencast beschreibe ich die Symptome, die Ursachen und die mögliche Behandlung einer Depression. Viel Spaß dabei!

Im therapeutischen Bereich arbeite ich mit verschiedenen Interventionstechniken, die z.B. aus dem NLP und dem systemischen Coaching stammen. Handelt es sich bei der Grundproblematik um eine sehr belastende, also traumatische Erfahrung, greife ich oft auf EMDR, die sogenannte „Winketechnik“ zurück. Auf meinem Youtube-Kanal erläutere ich Ihnen in einem knapp 15-minütigen Screencast/Video diese Methode ausführlich. EMDR ist einer der wirksamsten psychotherapeutischen Interventionstechniken, die heute auch von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt und damit deren Behandlungskosten finanziert wird.

Selbstfürsorge und Psychohygiene

Wir leben in unruhigen Zeiten – und zwar seit mindestens 100.000 Jahren!

Tatsächlich drängt sich vielen von uns der Eindruck auf, dass alles in unserer Welt immer verrückter und schlimmer wird. In meinen Seminaren, in denen es oft auch um das Thema „Selbstfürsorge“ geht, bringen Teilnehmer nicht selten zum Ausdruck, dass ihnen das Thema „Angst“ zu schaffen macht. Das sind meist ganz persönliche Ängste, die ihnen im Alltag zu schaffen machen. Und wenn wir uns die beunruhigenden Nachrichten aus aller Welt anschauen, ist das ja auch nicht ganz unberechtigt. Aber ist es wirklich notwendig, diese schlechten Nachrichten fortlaufend zu konsumieren? Warum greifen Menschen andauernd zu ihrem Smartphone und checken die neuesten Nachrichten? Ein starkes Motiv, das uns Menschen antreibt, ist die Neugier. Dieses Motiv war auf unserer „Bio-Festplatte“ sozusagen vorinstalliert, als wir das Licht der Welt erblickten. Und das aus gutem Grunde: Eine gesunde Neugier ist notwendig, damit wir fortlaufend lernen und somit wichtige Informationen speichern, die wir benötigen, um unser Überleben zu sichern. Wenn wir nicht wissen, was sich in unserem Umfeld verändert, kann uns das zum Nachteil gereichen. Um das zu vermeiden, benötigen wir also möglichst viele Informationen. Das Problem besteht nun aber darin, dass wir in unserem Informationszeitalter gnadenlos mit völlig überflüssigen Information bombardiert werden. Welchen Nutzen hat es für uns, wenn wir erfahren, dass in China ein Zug entgleist ist oder in Florida ein Haus von eine Windböe umgeweht wurde? Die Kunst besteht heute also darin, die wichtigen Informationen, von den unwichtigen zu trennen. Ich nenne das „Psychohygiene“. Psychohygiene ist ein Teil des Themas „Selbstfürsorge“. Es bedeutet, dass wir uns auf der bewussten Ebene überlegen sollten, welche Informationen wir wirklich konsumieren wollen. Es gibt Informationen, die gute Gefühle in uns auslösen. Das führt zu einem Ausstoß entsprechender Glückshormone. Und es gibt Informationen, die das Gegenteil bewirken. Warum konsumieren wir „verdorbene Informationen“, wir essen doch auch keine verdorbene Nahrung?

Wir halten es selbst in der Hand!

Das ist es, was ich mit Psychohygiene meine: Wir sollten auf achtsame Weise in uns hinein hören und herausfinden, welche Informationen uns wirklich gut tun. Schnell wird sich herausstellen, dass es wenig Sinn hat, alle 30 Minuten im Radio die Nachrichten zu hören oder permanent den Live-Ticker zu verfolgen. Es geht nicht darum, sich von der Welt abzukapseln. Es genügt durchaus, einmal am Tag Nachrichten zu hören oder im Netz die neuesten Headlines zu checken. Und auch den einen oder anderen Krimi oder Horrorfilm darf man getrost weglassen. Denn all diese Bilder und Informationen, die wir dabei aufnehmen, tun in unserem Unterbewusstsein weiter ihr Werk. Nicht selten lösen sie (gleich oder später) Ängste oder sogar Angststörungen aus. Psychohygiene im Sinne von Selbstfürsorge wird in der Zukunft zu einem immer wichtigeren Thema werden. Das schöne ist, die Evolution hat uns das wichtigste Instrument, das wir benötigen, um Psychohygiene zu betreiben, direkt mitgeliefert: Unseren Verstand.

Ein frohes Weihnachtsfest

… sowie einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2017 wünsche ich Ihnen qzsayzp.

Meine Gedanken sind in diesen Tagen bei den Angehörigen der Todesopfer und der Verletzten des schrecklichen Anschlages in Berlin am Breitscheidplatz. Mögen Sie mit dieser schrecklichen Bürde irgendwie umgehen und den Schmerz möglichst bald überwinden können.

Ich bitte meine Leser, Besucher, Teilnehmer und Klienten, sich an Online-Petitionen, wie die von Avaaz, und an Spendenaktionen zu beteiligen. Es gilt, der Armut in der Welt entgegenzutreten. Ich bin der festen Überzeugung, dass Menschen sich viel leichter von Demagogen für ihre Ziele missbrauchen lassen, wenn sie in Armut und Elend leben. Nur wenn es uns gelingt, den Wohlstand dieser Welt gerechter zu verteilen, werden wir eine Chance haben, dauerhaft in Frieden und Sicherheit zu leben.

Herzliche Grüße

Friedhelm Sommerland